Drei tolle Tage in Langtaufers

Am Mittwoch, 02. Oktober fuhren wir mit unserer Klasse nach Langtaufers. Tagelang vorher freuten wir uns auf diesen Tag. Am Morgen holte uns der Bus ab und brachte uns in den Vinschgau. Die Busfahrt dauerte zwar etwas, aber wir hatten Riesenspaß.
Als wir ankamen, war es kalt und wir holten gleich unsere warmen Jacken heraus. Der Bus brachte uns zu unseren Unterkünften. Die Mädchen und Jungs schliefen auf unterschiedlichen Bauernhöfen. Schnell brachten wir unsere Koffer in unsere Zimmer, packten unsere Rucksäcke und sausten wieder los. Wir mussten nämlich in die Erlebnisschule, denn der erste Baustein erwartete uns: Wir backten mit Sylvia ein „Vinschger Paarl“.



Hungrig spazierten wir anschließend ins Gasthaus „Gletscherblick“. Dort wurden wir jeden Tag zu Mittag und zu Abend mit leckerem Essen verköstigt. Mit vollem Magen fuhren wir an diesem ersten Nachmittag zum Reschensee, wo wir auch eine Runde mit dem Boot fuhren. Währenddessen erzählte uns Bauer Andi die Geschichte des versunkenen Dorfes. Besonders spannend und auch etwas gruselig fanden wir die Etschquelle und den Kriegsbunker, den wir zunächst im Dunkeln erkundeten. Am Abend erklärten uns Bauer Erwin und Bäuerin Maria viele interessante Dinge über Schafe und zeigten uns wie Wolle verarbeitet wird.

Auch am zweiten und dritten Tag lernten wir so einiges dazu: Zuerst erläuterte uns Bauer Andi wie Milch zu Butter wird, dann durften wir mit der Laubsäge arbeiten, filzten mit Bäuerin Maria, lernten die Tiere von Bäuerin Manuela kennen und machten in einer sternenklaren Nacht eine Wanderung durch den Wald.

Die drei Tage vergingen leider wie im Flug. Freitagmittag mussten wir wieder unsere Koffer packen und die Heimreise antreten. Langtaufers war für uns alle ein tolles Erlebnis und wir werden noch lange daran zurückdenken!