Kinobesuch Meran



Am 28. Oktober 2021 bin ich mit meiner Klasse und der 5B nach Meran ins Aristonkino gefahren, um den Film „Zu weit weg“ anzuschauen.
Wir haben uns am Morgen am Bahnhof in Vilpian getroffen. Von dort aus sind wir mit dem Zug bis nach Meran gefahren und zu Fuß zum Aristonkino gegangen. Als wir um 9:15 Uhr auf unseren Plätzen gesessen sind, hat der Film gleich begonnen.
Darin geht es um einen 11-jährigen Jungen namens Ben. Er muss aus seinem alten Dorf Niederkirchbach wegziehen, weil es für den Kohleabbau zerstört wird, deshalb wohnt er jetzt im Nachbarort Düren. Doch Ben findet es in seiner neuen Heimat überhaupt nicht schön, denn in der Schule wird er gemobbt und beim Fußball lässt ihn sein Trainer nicht in seiner geliebten Position als Stürmer spielen. Doch als dann plötzlich Tariq aus Syrien, einem Staat, in dem zurzeit Krieg herrscht, in die Klasse kommt, ändert sich Bens Leben zum Positiven. Er und der Syrer werden Freunde und ihre Klasse führt gemeinsam ein Projekt durch, um Tariqs Bruder zu finden, denn die Wege der beiden Geschwister haben sich leider während der Flucht aus dem Kriegsgebiet getrennt. Am Ende finden die Schüler den Bruder mit Hilfe des Internets in Holland und Tariq beschließt dorthin zu ziehen, aber verspricht Ben, dass sie für immer Freunde bleiben werden.
Nach dem Film sind wir wieder zum Meraner Bahnhof gegangen und sind dann mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Nals zurückgefahren.
Der Film hat mir sehr gut gefallen, weil er wichtige Themen wie die Freundschaft, das Zusammenleben verschiedener Kulturen, die Klassengemeinschaft, den Sport und die globale Vernetzung behandelt.

Marie Thurner, 5A